
hauptsache hautsache
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Mindset Monday #12: 3 Tipps um bessere Entscheidungen zu treffen
In der heutigen Episode von Mindset Monday bei – Hautptsache Hautsache dreht sich alles um das Thema Entscheidungen treffen! Wie oft stehen wir vor Entscheidungen, die uns schwerfallen, die uns stressen oder sogar blockieren? Warum fällt es uns so schwer, klare Entscheidungen zu treffen, und was steckt wirklich hinter dieser Unsicherheit?
In Episode 12 teilen wir 3 wertvolle Tipps, die dir helfen werden, bessere und selbstbewusstere Entscheidungen zu treffen. Wir sprechen darüber, warum Perfektionismus und geringes Selbstvertrauen oft eine große Rolle dabei spielen, dass wir uns in Entscheidungsprozessen verlieren. Ist es die Angst, etwas falsch zu machen? Oder der Wunsch, alles perfekt zu haben?
Außerdem schauen wir uns verschiedene Methoden und Techniken an, die dir dabei helfen können, klarer und schneller zu entscheiden – ohne dich von Zweifeln und Ängsten leiten zu lassen.
Wirst du am Ende der Episode endlich die Entscheidungen treffen, die wirklich gut für dich sind? Hör rein und finde es heraus!
Tuning in for better choices! 🎧✨
Teile deine Gedanken und Erfahrungen gerne mit mir auf Instagram @naturalchoices.hautcoaching.
Viel Spass beim Zuhören und einen wunderschönen Start in deinen Tag! 🌞
Von Herzen
Nadine
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Guten Morgen und herzlich willkommen zu einer neuen Episode Mindset Monday hier bei unserem Podcast hauptsache hauptsache schön dich da zu haben. Ich möchte heute so ein bisschen über das Thema Entscheidungen treffen sprechen. Ich sehe bei uns im Coaching, aber natürlich auch in meinem Leben sonst in meiner Arbeit immer und immer wieder das Thema Entscheidungen zu treffen ein Thema ist, welches für ganz, ganz viele von uns echt herausfordernd sein kann. Und aus diesem Grund möchte ich das Thema heute so ein bisschen aufnehmen. Ich möchte darüber sprechen, was Gründe dafür sein können, dass wir uns vielleicht gelähmt fühlen, eine gewisse Entscheidung zu treffen, zu was das Ganze auch führen kann. Und dann möchte ich dir vor allem einige Tipps mit auf den Weg geben, von denen ich hoffe, dass sie dir dabei helfen, Entscheidungen zu treffen. Ich glaube, es ist so wichtig, dass wir unser Leben selber in die Hand nehmen, dass wir Entscheidungen treffen. Und meiner Meinung nach ist die einzig falsche Entscheidung, die wir in unserem Leben treffen können, keine Entscheidung zu treffen. Aber dazu später. Ist auch immer einfacher gesagt als getan, ich weiß. Aber deswegen möchte ich dir einfach ein paar Tipps mit auf den Weg geben und hör dir diese Episode unbedingt bis zum Schluss an. Ich zu diesen Tipps komme, weil ehrlich zu sein, einer dieser Tipps hat mein Leben, ich würde sagen, wirklich von Grund auf verändert, weil es mir gerade in diesem Bereich einfach so unglaublich viel weitergeholfen hat. Und ich hoffe, dass dieser Tipp das gleiche für dich und dein Leben tut. Also mal als was kann dazu führen, dass wir vielleicht Mühe haben, damit Entscheidungen zu treffen? Ich glaube, ein wichtiger Grund ist ganz, ganz sicher Perfektionismus. Und wenn du mir schon eine Weile vielleicht auf Instagram folgst oder aber natürlich, wenn du bei uns in einem Coaching warst, dann weißt du, dass ich immer und immer mal wieder über Perfektionismus spreche, weil ich glaube, Perfektionismus ist etwas, was als gut angeschaut wird in unserer Gesellschaft, was aber so schlecht ist für unser Leben. Und versteh mich nicht falsch, ich spreche hier gar nicht vom hohen Ross runter, weil ich habe mich selber so lange als Perfektionistin bezeichnet. Immer wenn irgendwas nicht ganz fertig geworden ist oder bei Projekten oder wenn ich Arbeiten aufgeschoben habe, habe ich immer die Ausrede für mich selber genutzt ja, ich bin halt eine Perfektionistin, ich will es halt einfach perfekt machen. Aber wenn wir uns das mal überlegen, dann ist Perfektionismus eigentlich einfach nur ein schöneres Wort für Prokrastination. Können wir irgendwann etwas wirklich perfekt machen? Ich mein, wenn du mal ein paar Jahre zurückblickst und ich gebe hier immer das Beispiel von meiner ich habe so hart an meiner Maturarbeit gearbeitet und in diesem Moment, als ich sie abgegeben habe, hatte ich das Gefühl, das ist doch jetzt wirklich top. Ich habe so lange daran gearbeitet und es war richtig, richtig gut. Wenn ich diese Arbeit jetzt heute mit meinem Wissen heute und mit all dem, was ich gelernt habe in meinem Leben heute durchlese, denke ich mir, okay, Nadine, keine Ahnung, was du da gemacht hast, keine Ahnung, was du dir dabei gedacht hast, aber das ist jetzt wirklich nicht so gut. Was ich damit sagen will, ist nur, auch wenn wir in einem Moment das Gefühl haben, dass das wirklich, wirklich perfekt ist. Wir lernen jeden Tag mehr, wir machen jeden Tag neue Erfahrungen, die uns prägen und die unter Umständen unsere Perspektive auf unser Leben und auch die Welt verändern. Und wenn wir dann auf dieses Projekt oder was auch immer wir gerade erarbeitet haben, zurückschauen, denken wir uns, okay, also hätte schon noch Ausbaumöglichkeit im besten Falle. Also gibt es überhaupt Perfektion? Und ich glaube, gerade im Bereich Gesundheit steht uns Perfektionismus so, so oft im Weg. Und wie ich vorhin gesagt habe, meiner Meinung nach ist Perfektionismus einfach ein schöneres Wort für Prokrastination. Wenn wir etwas aufschieben oder wenn wir das Gefühl haben, das ist jetzt noch nicht gut genug, dass die Welt es sehen kann. Und deswegen gebe ich es noch nicht raus. Meistens ist das doch einfach, dass wir Angst haben vor Kritik. Es könnte nicht gut genug sein. Was könnten die anderen denken? Oder wir haben Angst davor, einen Fehler zu machen. Oder wir haben einfach jetzt gerade das Gefühl, es ist nicht der richtige Zeitpunkt, daran zu arbeiten und dann sagen, ja, es muss eben perfekt sein. Ich glaube, der perfekte Moment existiert nicht. Die perfekte Gesundheit existiert nicht. Die perfekte Beziehung existiert nicht. Es ist immer, was wir daraus machen und mit dem, was wir aktuell gerade arbeiten oder mit den Erfahrungen, die wir nutzen können. Ich finde es unglaublich wichtig, dass wir in jedem Moment unseres Lebens das Beste geben, was wir können. Aber perfekt, ich glaube, Perfektion existiert wirklich nicht. Und gerade im Bereich oder wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen im Leben, ist meiner Meinung nach Perfektionismus einfach völlig unangebracht. Es führt dazu, dass wir Angst davor bekommen, die falsche Entscheidung zu treffen. Wenn wir immer das Gefühl haben, dass wir alles perfekt machen müssen und aus diesem Grund keine Entscheidung treffen, dann führt das nur dazu, dass wir auf der Stelle treten. Häufig, wenn wir eine Entscheidung treffen wollen, fühlen wir uns ja nicht wohl mit dem, was aktuell ist. Wir wollen in eine Richtung gehen, aber wir wissen noch nicht, in welche. Also fühlen wir uns aktuell gerade nicht wohl. Und wenn wir jetzt tausend Jahre darüber nachgrübeln, 70 Pro und contra, Listen machen, ja die perfekte Entscheidung zu treffen, dann führt das nur dazu, dass wir länger auf der Stelle treten, dass wir länger in der Situation bleiben, in der wir uns unwohl fühlen. Deswegen finde ich, Perfektionismus ist definitiv falsch. Insbesondere, wenn es dazu kommt, Entscheidungen zu treffen. Ich glaube, ein weiterer Grund, der dazu führen kann, dass wir keine Entscheidung treffen oder dass wir uns zu lange damit beschäftigen, welches wohl jetzt die richtige Entscheidung sein könnte, ist geringes Selbstvertrauen oder einfach zu wenig Vertrauen in das, was wir fühlen, in die Entscheidung, die wir für richtig nicht erachten, sondern erfühlen. Ich weiß nicht, ob du das kennst, aber so oft, wenn wir wichtige Entscheidungen treffen müssen, manchmal auch wenn wir unwichtige Entscheidungen treffen müssen, haben wir einfach so ein Bauchgefühl. Zumindest geht mir das so. Meistens, wenn ich in eine Situation komme, wo ich eine Entscheidung treffen muss, habe ich so eine erste Intuition. Ich lehne in eine Richtung und das ist mein Körper, der mir das ist das, was du zu tun hast. Und dann stellt sich mein Kopf ein und dann kommen alle pro und Contras und ich denke mir, vielleicht das doch nicht die richtige Entscheidung. Und ich glaube eben, dass zu geringes Vertrauen in uns selber und in unsere Intuition ebenfalls dazu führen kann, dass wir uns gelähmt fühlen, eine Entscheidung zu treffen. Irgendwie einfach der Zweifel an uns selber. Dann, glaube ich, gibt es natürlich auch den Grund der Überforderung. Vielleicht einfach zu viele Auswahlmöglichkeiten, sodass wir gar nicht wissen, wo wir überhaupt ansetzen sollen. Vielleicht auch vergangene negative Erfahrungen, also dass wir das Gefühl haben, oh, ich war schon mal in einer solchen Situation und ich habe das Gefühl, ich habe mich damals falsch entschieden. Vielleicht sollte ich mal andere Menschen nach ihrer Meinung fragen. Vielleicht sind wir danach noch verwirrter. Oder wir entscheiden zumindest vielleicht nicht so, wie es für uns gut wäre, wenn wir andere Meinungen mit einbeziehen. Und dann natürlich aber auch, und ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, mit dem wir uns auseinandersetzen sollten und müssen, meiner Meinung nach, ist die Angst vor Verantwortung. Immer wenn wir eine Entscheidung für unser Leben treffen, dann ist es auch so, dass dadurch, dass wir sie selber getroffen haben, wir sind keine Kinder mehr, wir die Verantwortung für diese Entscheidung übernehmen müssen. Das heißt, egal welche Konsequenzen sich zeigen nach der Wahl, wir sind dafür verantwortlich. Wir haben die Entscheidung getroffen. Wir können uns nicht in die Opferposition setzen und na, das hat jemand anders entschieden, zwar wohl falsch, also liegt die Verantwortung jetzt bei dieser Person. Wir müssen die Verantwortung tagen. Und ich glaube, das ist ein unglaublich wichtiger Punkt, der viele Menschen davon abhält, Entscheidungen schnell zu treffen. Ich habe in meinem Leben gelernt, wie wichtig es ist, schnelle Entscheidungen zu treffen. Und ich habe vor allem gelernt, mich insbesondere bei wichtigen Entscheidungen auf meine erste Intuition, auf mein Bauchgefühl zu verlassen. Ich kann dir wirklich sagen, wenn ich zurückdenke in meinem Leben, wie ich am Anfang gesagt habe, ich glaube sowieso, es gibt keine falsche Entscheidung, außer die Entscheidung, keine Entscheidung zu treffen. Aber wenn ich zurückschaue in meinem Leben auf die Entscheidungen, insbesondere die wichtigen Entscheidungen, die ich getroffen habe, wann immer ich mit meinem Bauchgefühl entschieden habe, sind alle Konsequenzen, die diese Entscheidung nach sich gezogen hat, so viel einfacher für mich ausgefallen. Unter Umständen auch, weil ich wusste, es ist meine Verantwortung, weil ich wusste, ich habe diese Entscheidung alleine getroffen. Es war meine Wahl. Wann immer ich andere Menschen mit einbezogen habe, mir Meinungen von anderen Menschen eingeholt habe, vielleicht auch deren Meinung auf eine Pro und Contra Liste aufgeschrieben habe, das waren die Entscheidungen, die für mich nachher schwieriger zu handeln waren. Deswegen muss ich sagen, in meinem Leben, ich bin sehr, sehr dankbar dafür. Entscheidungen fallen mir echt nicht schwierig. Auch sehr, sehr wichtige Entscheidungen in meinem Leben treffe ich relativ schnell. Aber das bringt mich auch wieder zurück zum Selbstvertrauen. Ich glaube, es ist unglaublich wichtig, dass wir mit kleinen Entscheidungen damit beginnen, uns auf unser Bauchgefühl zu verlassen, weil es uns zeigt, dass wir richtig liegen damit. Und dann können wir ein bisschen größere Entscheidungen mit unserem Bauchgefühl treffen und dann vielleicht auch die richtig wichtigen Entscheidungen, weil wir je länger, je mehr gute Erfahrungen damit machen, dass wir uns für uns selber entscheiden, für das, was wir fühlen, ohne andere Menschen die ganze Zeit in unseren Kopf zu lassen. Jetzt könnte man ja okay, also ich finde es nicht so wichtig, dass man schnelle Entscheidungen trifft. Ich lasse das lieber ein bisschen in meinem Kopf rumschwirren und eben mache alle diese Pro und Contra Listen und entscheide dann in einem halben Jahr. Und natürlich kannst du das tun. Wie ich am Anfang des Podcast oder der Episode gesagt habe, glaube ich halt einfach, dass wann immer wir Entscheidungen oder wann immer wir darüber nachdenken, Entscheidungen zu treffen in unserem Leben, sind meistens oder es kommt meistens aus einer Situation heraus, wo wir uns nicht wohlfühlen. Und ich habe das in einer vergangenen Episode mal gesagt und ich finde das super wichtig für uns alle, dass wir das beachten. Wenn wir uns nicht entscheiden, in eine Richtung zu gehen, egal ob das jetzt links oder rechts ist, aber wenn wir uns nicht entscheiden, aktiv in diesem Moment in eine Richtung zu gehen, dann bleiben wir stehen. Dieser Zustand ist der Zustand, den wir uns jetzt gerade nicht wünschen. Und das ist eben auch eine Entscheidung. Also indem wir uns nicht aktiv für einen neuen Weg entscheiden, egal welcher Weg das ist, entscheiden wir uns eben aktiv dafür, in der Situation zu bleiben, in der wir gerade sind. Ich glaube, das ist ein Mindset Shift, der ultra wichtig ist, weil so häufig haben wir Angst davor, welche Konsequenzen Entscheidungen mit sich bringen. Aber wir denken nicht darüber nach, welche Konsequenzen es mit sich bringt, wir in der Situation verharren, in der wir sind. Ich gebe dir ein Beispiel dafür wenn jemand z.B. 50 Kilo Übergewicht hat und eigentlich möchte ich schon so lange abnehmen, aber ich weiß nicht wie. Ich weiß nicht, soll ich zum Sport gehen? Soll ich meine Ernährung umstellen? Soll ich alles davon machen? Und ich weiß auch gar nicht, wann der perfekte Zeitpunkt ist, damit anzufangen. Und dann macht sich diese Person einen Plan, kommt nicht richtig in die Umsetzung. Ja, es ist hart, 50 Kilo abzunehmen. Es ist unter Umständen hart, auf einmal jeden Tag Sport zu machen oder jeden zweiten Tag Sport zu machen. Es ist auch hart, die Ernährung umzustellen. Es ist hart, alles davon zusammenzutun. Es ist hart, das Ganze durchzuziehen für eine ganze Weile. Aber ist es nicht auch richtig hart, in dieser Situation zu verharren, bis die richtige Entscheidung getroffen wurde, wenn sie dann überhaupt getroffen wird? Also wenn jemand ich möchte abnehmen oder ich fühle mich jetzt gerade so nicht wohl, ist es nicht das härteste, dann in dieser Situation zu verweilen, wenn wir ja wissen, dass wir raus wollen? Und deswegen finde ich es so wichtig, schnelle Entscheidungen zu treffen. Ich glaube, manchmal ist es fast wichtiger, eine schnelle Entscheidung zu treffen und die Wahl, die du getroffen hast, dann einfach 100 % anzufokussieren. Also 100 % von deiner Energie auf diese Wahl zu geben, als 100 % deiner Energie für Wochen oder Monate oder vielleicht sogar Jahre darauf zu verwenden, die richtige Entscheidung zu treffen. Und das bringt mich wieder darauf zurück, ob es überhaupt die richtige Entscheidung gibt. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber logischerweise habe ich in meinem Leben viele Entscheidungen getroffen, wo ich im Moment kurz nach der Entscheidung gedacht ach Nadine, was hast du jetzt wieder gemacht? Aber ich muss wenn ich jetzt auf diese Entscheidung zurückblicke, mit all dem, was diese Entscheidung nach sich gezogen hat, denke ich mir ja, das war trotzdem richtig, weil es hat mich vielleicht war in diesem Moment habe ich mir gedacht, die Entscheidung war falsch, aber diese Entscheidung hat mich dazu geführt oder hat dazu geführt, dass ich das und das gemacht habe oder dass ich diesen und diesen Menschen kennengelernt habe oder dass das und das passiert ist. Und ohne dass das passiert wäre, wäre ich nicht jetzt da, wo ich jetzt bin und ich glaube, das ist so wichtig, dass du, wenn du Mühe hast, damit Entscheidungen zu treffen, schau mal auf dein ganzes Leben zurück. Insbesondere auf die Entscheidungen, die dir sehr schwergefallen sind. Und vor allem auf die Entscheidungen, wo du vielleicht kurz nachher gedacht ach, was war denn das für eine blöde Entscheidung? Schau mal darauf zurück. Und dann, ich nenne das das Baumspiel. Dann schaust du mal wie bei einem Baum. Okay, ich habe diese Entscheidung getroffen, jetzt vier Dinge sind da rausgekommen, weil ich habe vielleicht diese Person kennengelernt und das ist passiert. Und dann ist das passiert, dann ist das passiert. Und dann gehst du auf den nächsten Ast und sagst okay, ohne dass sich diese Person kennengelernt hätte, wäre das und das und das nicht passiert. Und am Ende des Tages bin ich mir ganz sicher, dass du auf die gleiche Konklusion kommst, auf die ich gekommen bin in meinem Leben, dass es eben eigentlich gar keine falsche Entscheidung gibt. Wir können nie zurückgehen in unserem Leben, die Entscheidung anders treffen und schauen, wo wir hingekommen wären, wenn wir sie anders getroffen hätten. Nehmen wir mal an, jemand denkt gerade darüber nach, nach Australien auszuwandern z.B. oder nach Frankreich auszuwandern und er entscheidet sich für Australien. Jetzt lebt dieser Mensch 15 Jahre in Australien und fragt sich, ob das die richtige Entscheidung war. Die Frage ist dieser Mensch jetzt gerade glücklich oder nicht so glücklich? Aber es gibt niemals eine Antwort darauf, wie es herausgekommen wäre, wenn dieser Mensch nach Frankreich ausgewandert wäre. Es wird niemals eine Antwort darauf geben. Also ist es nicht vielleicht so viel wichtiger, dass wir einfach eine Entscheidung treffen und dann, wie ich vorhin gesagt habe, 100 % unseres Fokus auf diese Entscheidung geben, 100 % unserer Energie in diese Entscheidung zu legen und dafür zu sorgen, dass wir das Beste daraus rausziehen? Ich weiß nicht, ob das richtig ist, aber für mich fühlt sich das sehr, sehr richtig an. Wenn ich zurückdenke in meinem Leben, vom Standpunkt, wo ich jetzt gerade stehe, denke ich so viele kleine Dinge waren wichtig dafür, dass ich jetzt da bin, wo ich jetzt gerade stehe. Und ich bin unglaublich dankbar für den .in meinem Leben, den ich jetzt gerade erreicht habe oder an dem ich jetzt gerade stehe. Und gerade jetzt stehen in meinem Leben z.B. auch super wichtige Entscheidungen an. Aber ich glaube wirklich, dass es eine falsche Entscheidung nicht gibt. Und damit komme ich wieder zurück zum Anfang. Außer die Entscheidung, keine Entscheidung zu treffen. Ich hoffe, ich langweile dich noch nicht. Jetzt, nachdem ich über all diese Dinge gesprochen habe, was sind Tipps, die dir vielleicht dabei helfen können, schneller Entscheidungen zu treffen oder besser Entscheidungen zu treffen, wenn du so möchtest? Der erste Tipp, den ich dir geben möchte, setze dir eine Entscheidungsfrist. Ich finde das so, so wichtig, weil es uns vor allem die Möglichkeit nimmt, die Entscheidung viel, viel, viel zu stark zu überdenken. Weil ich glaube, daraus folgt nie irgendwas Gutes. Wie ich am Anfang gesagt habe, ich bin ein Fan davon, intuitiv zu entscheiden. Das mag nicht für jeden richtig sein, aber ich bin wirklich ein Fan davon. Aber ich finde auch, wenn du ein Mensch bist, der nein, ich möchte mir wirklich pro und Contra Listen machen. Ich möchte vielleicht ein oder zwei Wochen darüber schlafen, auch vor allem je nachdem, wie wichtig die Entscheidung ist. Aber ich glaube, es ist wichtig, dass wir uns eine Frist setzen, sodass wir wissen, okay, ich gebe mir eine Frist von, wie gesagt, je nachdem, wie wichtig die Entscheidung ist, von einem Tag oder vielleicht auch von zwei Wochen. Aber an diesem Tag entscheide ich, was ich tue. Das gibt dir die Möglichkeit, dir ganz viele Gedanken zu machen. Es gibt dir die Möglichkeit, in dich reinzufühlen und für dich zu entscheiden oder zu fühlen, was richtig ist. Aber du hast dir eine Deadline gesetzt. Du musst dann entscheiden. Das, glaube ich, führt vor allem dazu, dass du nicht in der Situation verweilst, in der du dich nicht wohlfühlst. Es führt dazu, dass du dich für einen Weg entscheidest. Egal, ob das im Nachhinein dann der richtige oder falsche Weg war etc. Aber du musst dich für einen Weg entscheiden. Du gehst in eine Richtung, du bewegst dich und ich glaube immer, wenn wir in die Bewegung kommen, kommt sowieso immer was Gutes dabei raus. Stehen bleiben in einer Situation, wo du dich unwohl fühlst, das ist meiner Meinung nach das Falscheste, was du tun kannst. Also setze dir eine Entscheidungsfrist. Der zweite Tipp, den ich für dich habe, akzeptiere, dass deine Entscheidung nicht perfekt sein kann. Ich wiederhole das akzeptiere, dass deine Entscheidung nicht perfekt sein kann. Egal wie intelligent du bist, egal wie viele Bücher du liest zu deiner Entscheidung oder zu deiner Wahl, egal wie viele Menschen du in diese Entscheidung mit einbeziehst. Etwas, was ich dir garantieren kann, ist, du kannst die Entscheidung niemals aus allen möglichen Perspektiven betrachten. Das Leben kommt immer mal irgendwo noch dazwischen. Wir können nie alle blinden Flecken abdecken, wenn man so will. Nie. Deine Entscheidung kann sowieso niemals perfekt sein. Egal wie lange du wartest damit die Entscheidung zu treffen, es kann niemals die perfekte Entscheidung sein. Der dritte Tipp, den ich für dich habe, versuch mal, du kannst dem einfach mal eine Möglichkeit geben, mit einer nicht so wichtigen Entscheidung in deinem Leben. Aber versuch mal, wenn du vor einer Entscheidung stehst, nicht als allererstes darüber nachzudenken, was andere Menschen dir empfehlen würden. In dieser Situation und vor allem nicht sofort zu anderen Menschen zu gehen, nach ihrer Meinung zu fragen. Der einzige Mensch, der bisher jede Situation gemeistert hat, in der er war, jede einzelne Situation in deinem Leben, die schwierig war, die herausfordernd war, der einzige Mensch, der das gehandelt hat, bist du. Und der einzige Mensch, der in deinem Leben die Hauptrolle spielt, bist du. Und ich verstehe es komplett, dass wir manchmal ein bisschen überfordert sind und vielleicht gerade auch wichtige Menschen mit einbeziehen möchten. Aber so häufig geben wir viel zu viel Gewicht darauf, was andere Menschen denken, was andere Menschen sich für uns wünschen und welche Muster andere Menschen in ihrem Leben haben, denen wir gerecht werden sollten. Das muss nicht immer schlecht sein, aber ich glaube, sehr, sehr häufig führt es uns zumindest ein bisschen davon weg, was wir als richtig erachten. Also versuch einfach mal bei der nächsten kleineren Entscheidung, die du triffst, niemanden mit einzubeziehen. Einfach mal auf dich selber zu hören, in dich reinzuspüren, vielleicht auch mal ein bisschen mit diesen Gefühlen zu sitzen, mit dem Unwohlsein zu sitzen, mit der Angst zu sitzen und einfach mal in dich reinzufühlen und zu überlegen, okay, was fühlt sich für mich richtig an, wenn ich es niemandem recht machen müsste, was du eigentlich nicht musst, aber wenn ich es niemandem recht machen müsste, was würde ich für mich und für mein Leben entscheiden? Und dann komme ich zu meinem letzten Tipp. Und das ist der Tipp, von dem ich gesprochen habe am Anfang, der in meinem Leben so unglaublich viel verändert hat. Und das wenn du vor einer Entscheidung stehst und du hast zwei Optionen und du kannst dich einfach nicht entscheiden. Du hast alle Pro und Contra Listen gemacht, wenn du das brauchst in deinem Leben, aber du kannst dich trotzdem einfach nicht entscheiden. Wirf eine Münze. Und wenn du dir jetzt denkst, okay, die hat ja einen Vollknall, besonders mit wichtigen Entscheidungen geht es noch. Es geht nicht darum, dass die Münze entscheidet, aber ich garantiere dir, es mag komisch klingen, aber ich garantiere es dir. Du kannst es gleich nach dieser Episode mal ausprobieren. In dem Moment, wo du die Münze wirfst, sagen wir, du hast gesagt Option A, also du musst eine Entscheidung treffen und hast Option A und Option Bild. Kopf ist Option A, Zahl ist Option B. Ich garantiere dir, in dem Moment, wo du die Münze hochwirfst, bevor diese Münze den Boden berührt, weißt du, ob du dir wünschst, dass Kopf oder Zahl erscheint. Ohne Scheiß, es ist so lustig. Bitte, bitte probier das mal aus. Es ist wirklich so lustig, dass auch wenn du vor dem Münzwurf keine Ahnung hattest, in welche Richtung du gehen solltest, in dem Moment, wo du die Münze wirfst, bevor sie auf dem Boden aufschlägt oder wenn sie auf dem Boden aufschlägt und du nachschaust, ob Kopf oder Zahl erschienen ist, weißt du, was du dir wünschst? Ich hoffe, dass dir diese Tipps ein bisschen weiterhelfen und allgemein, dass diese Mindset Monday Episoden dich inspirieren und dich motivieren, dein Leben und deine Gesundheit einfach an erster Stelle zu setzen. Wenn du einen Themenvorschlag hast für eine Mindset Monday Episode, würde ich mich riesig darüber freuen, wenn du uns deinen Themenvorschlag zukommen lässt. Entweder per e Mail, du findest uns unter infoaturalchoices ch oder gerne auch über unser Instagram Profil, dort findest du uns unter naturalchoices hautcoaching. Also ich hoffe, dass dich diese Episode inspiriert hat dazu, schnellere Entscheidungen zu treffen und vor allem, dass du vielleicht mitnehmen konntest, dass es niemals eine richtige oder falsche Entscheidung gibt. Die einzige falsche Entscheidung ist, in einer Situation zu verweilen, in der du dich nicht wohlfühlst, weil du hast so viel besseres verdient. Damit wünsche ich dir jetzt einen wunderschönen Montag und einen wunderschönen Start in diese neue Woche.