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Mindset Monday #13: 3 Tipps um gute Gewohnheiten in dein Leben zu implementieren

Nadine von Natural Choices Hautcoaching

3 Tipps, um gute Gewohnheiten nachhaltig in dein Leben zu integrieren

Gute Gewohnheiten können dein Leben einfacher, gesünder und glücklicher machen – doch wie schaffst du es, sie wirklich beizubehalten? In dieser Episode erfährst du:
✅ Warum es wichtig ist, klein & langsam zu starten
✅ Wie du dir neue Routinen so einfach und angenehm wie möglich machst
✅ Was dein Mindset damit zu tun hat und wie du dranbleibst

Egal, ob es um gesündere Ernährung, mehr Bewegung oder weniger Stress geht – mit diesen Tipps gelingt es dir, langfristig und ohne Druck neue Gewohnheiten in dein Leben zu integrieren. 💡💛

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Viel Spass beim Zuhören und einen wunderschönen Start in deinen Tag! 🌞

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Von Herzen
Nadine

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Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode Mindset Monday hier bei unserem Podcast hauptsache Hauptsache. Schön, dass du da bist und dir Zeit nimmst für diese Folge. Ich hoffe, du hast bereits gut in diese neue Woche gestartet. Und falls du noch nicht so gut gestartet hast, hoffe ich, dass ich dich heute so ein bisschen motivieren und inspirieren kann. Und wenn du schon super, super gut in diesen Montag gestartet hast, umso besser, dann hoffe ich, dass ich heute noch einen drauflegen kann. Und damit würde ich sagen, springen wir gleich ins heutige Thema rein. Ich spreche in diesem Podcast, aber natürlich auch auf Instagram und auf YouTube und natürlich auch mit unseren Kundinnen ganz, ganz oft darüber, welche guten Gewohnheiten wir in unser Leben implementieren können, sollten, dürfen, unser Leben besser und schöner zu machen und unserer Gesundheit etwas Gutes zu tun. Ich bin mir sicher, dass nur schon wenn du 1 Minute darüber nachdenkst, du einige Dinge findest, die du in dein Leben implementieren könntest, deiner Gesundheit einen riesigen Gefallen zu tun. Ich glaube, häufig wird aber viel zu oft darüber gesprochen, welche tausenden von Dingen wir alle tun können und viel zu wenig darüber, wie wir diese Dinge denn eben auch so einfach wie möglich, so schnell wie möglich und vor allem nachhaltig in unser Leben einführen können. Warum sage ich nachhaltig? Wenn du mir schon seit einer Weile folgst, hast du mich diesen Satz bestimmt auch schon sagen hö ich bin der Überzeugung, dass es eben die kleinen Dinge sind, die wir regelmäßig tun, die uns an unsere großen Ziele führen und nicht die Dinge, die wir einmalig tun, nicht die großen Dinge, die wir einmal tun. Aus diesem Grund glaube ich, dass speziell wenn es zu Gesundheit kommt, es eben so wichtig ist, dass wir uns Minigewohnheiten setzen, die aber möglichst nachhaltig und möglichst regelmäßig in unser Leben implementieren. Aus diesem Grund möchte ich heute drei Tipps mit dir teilen, die mir unter anderem natürlich auch in meinem eigenen Leben dabei geholfen haben, Gewohnheiten beständig in mein Leben aufzunehmen. Wir alle kennen das. Wenn du es nicht von dir selber kennst, dann bin ich mir sicher, du kennst das von deinem Umfeld. Es ist Ende des Jahres und alle nehmen sich neue Vorsätze. Wir alle ab dem 1. Jan. Mache ich diese 50 Dinge für meine Gesundheit oder für meine Karriere oder für mein Leben. Und dieses Jahr wird mein Jahr. Ich werde besser, ich werde stärker, ich werde fitter, ich werde besser. Und dann kommt Februar, Mitte Februar, Ende Februar. Das ist ungefähr das, was Studien zeigen. Und 80 % der Gewohnheiten sind bereits über Bord geworfen worden. Und ich glaube, das zeigt oder hier zeigt wirklich die Wissenschaft, dass wir alle unter Umständen ziemlich genau wissen, was wir tun könnten, unser Leben oder unsere Gesundheit zu verbessern. Aber irgendwie scheinen die wenigsten von uns zu wie wir das denn eben auch effektiv tun können. Also wie unser Vorsatz in die Tat umgesetzt wird und wie wir eben dafür sorgen können, dass das Ganze auch nachhaltig klappt. Und aus diesem Grund eben gerne heute oder möchte ich heute drei Tipps mit dir teilen, die dir dabei helfen. Und ich möchte auch gleich mit dem ersten Tipp starten. Dieser Tipp klingt super simpel und super einfach. Und trotzdem glaube ich, nehmen die wenigsten von uns diesen Tipp ernst. Und ich hoffe, dass du diesen Tipp ab der heutigen Episode oder ab dem heutigen Tag sehr ernst nimmst und in dein Leben implementierst. Und das starte klein und steigere dich langsam. Ich weiß noch ganz genau, als ich mir den Vorsatz genommen habe, jeden Tag joggen zu gehen. Ich muss dazu sagen, ich hatte, bevor ich mir das in meinen Kopf gesetzt habe, ich würde sagen ein Jahr oder sogar anderthalb Jahre, wo ich kaum Sport gemacht habe. Ich habe in dieser Zeit unglaublich viel gearbeitet und mich kaum bewegt. Und da ich Dinge immer von heute auf morgen haben will, sofort und eben am besten gestern, habe ich mir okay Nadine, wir nehmen jetzt sport wieder ernst. Ab morgen gehst du jeden Tag 40 Minuten joggen. Ich muss auch noch dazu sagen, dass mir dieser geniale Einfall im Oktober gekommen ist. Also das Wetter hat da natürlich auch noch super mit reingespielt. Aber das, was ich eigentlich hier sagen will, ist, ich habe mir vorgenommen, ich meine, also wenn ich zurückschaue, denke ich mir, was hast du dir denn da überlegt? Aber ich glaube, viele von uns machen es eben tatsächlich so. Also ich habe mir vorgenommen, nach irgendwie einem Jahr kaum Bewegung oder anderthalb Jahren kaum Bewegung, 40 Minuten jeden Tag joggen zu gehen. Eigentlich hätte ich damals schon wissen müssen, dass ich zum Scheitern verurteilt bin damit, weil ich habe dann natürlich am ersten Tag meinen Wecker gestellt, bin super motiviert aufgestanden, habe mir meine Sportschuhe angezogen und bin rausgegangen, joggen zu gehen. Als allererstes war es natürlich saukalt, aber ich habe auch die vollen 40 Minuten durchgezogen, by the way. Aber natürlich habe ich mich am Abend elendig gefühlt. Mein Körper war komplett überfordert mit dieser Situation. Ich hatte, ich glaube, noch nie in meinem Leben hatte ich so schlimmen Muskelkater. Aber weil ich ein richtiger Sturkopf bin, habe ich natürlich am nächsten Morgen trotz des Muskelkaters und einer richtig schlechten Nacht. Nein, Nadine, du hast dir das jetzt in den Kopf gesetzt und du machst das jetzt wieder. Wieder Sportschuhe angezogen, wieder 40 Minuten joggen gegangen. An diesem Abend habe ich mich noch elendig elendiger gefühlt. Schocker. Und das ist dann so weitergegangen, sechs Tage lang. Am siebten Tag war ich am Ende. Ich weiß noch genau, das war Donnerstag und ich hatte einen super strengen Arbeitstag vor mir. Und ich habe mir einfach gesagt, okay Nadine, jetzt lassen wir das. Nur heute lassen wir das, morgen gehst du wieder, aber heute lassen wir das, okay? Also habe ich das sein gelassen. Dann ist Freitag gekommen und ich habe mir gedacht, ach komm, ist jetzt sowieso schon eigentlich Ende der Woche und morgen und übermorgen muss ich nicht arbeiten, also lassen wir heute auch aus. Habe ich Freitag auch ausgelassen und du kannst dir schon vorstellen, wo die Geschichte hingeht. Samstag, Sonntag habe ich dann auch rausgelassen. Ich weiß nicht mehr, welche Ausrede ich da gefunden habe. Aber der Punkt ist, welchen Fehler habe ich hier gemacht? Ich habe gedacht, dass ich, obwohl ich so lange gar keinen Sport gemacht habe, direkt mit 40 Minuten starten müsste, gut zu sein oder perfekt zu sein, was diese neue Gewohnheit angeht. Und das ist das Dümmste, was du tun kannst. Sorry, wenn ich es so sage, es ist wirklich das Dümmste. Auch wenn man sich Studien anschaut, ist es richtig dumm, sich von Anfang an mit einer Gewohnheit komplett zu überfordern. Studien zeigen, dass wenn wir kleine Dinge tun, die dazu führen, dass wir stolz auf uns sind, schütten wir Dopamin aus. Dopamin ist eines unserer Glückshormone und essentiell ist es der Weg unseres Gehirns, uns zu sagen, also mit Dopaminausschü das war wichtig, macht uns oder führt dazu, dass wir uns gut fühlen, sollten wir wieder tun. Also warum sollen wir uns diesen Mechanismus nicht zunutze machen? Also was wäre hier an dieser Stelle der richtige Weg? Starte klein, in meinem Fall mit Joggen. Starte mal mit vielleicht 10 Minuten und wenn das nicht geht, überhaupt kein Problem, dann starte mit 5 Minuten. Und auch wenn du damit startest, dir nur deine Schuhe anzuziehen und einmal den Block zu joggen, ist das absolut in Ordnung. Wenn du dir jetzt ja super, das bringt mir ja gar nichts. Das bringt dir mega viel, weil wenn du deine Schuhe anziehst und den Block joggst und das ist das, was du dir vorgenommen hast, hast du einen Mini Dopaminausschuss. Außerdem hast du dich bewegt, super gut für deine Durchblutung, für deine Produktivität an diesem Tag. Aber was vor allem wichtig ist, du hast ein Versprechen dir selber eingehalten und du hast mehr Vertrauen in dich selber und dein Körper gewöhnt sich an die Bewegung. Also starte mit 5 Minuten, 10 Minuten, 15 Minuten oder von mir aus auch 20. Aber wenn du in eine neue Gewohnheit reinkommst, wie auch z.B. sport, übertreib es nicht gleich. Es wird dich nur demotivieren und es wird dazu führen, dass du aufhörst. Also starte klein, 5 Minuten, 10 Minuten, 15 Minuten und sag dir von Anfang an, wie oft du das machst. Meiner Meinung nach ist es, gerade wenn es zu neuen Gewohnheiten kommt, besser, ganz, ganz kleine Gewohnheiten einzupflichten, aber sie im Optimalfall jeden Tag zu tun. Also auch jetzt mit meinem Beispiel mit Joggen könnte man z.b. okay, ich gehe jeden Tag 10 Minuten joggen. Von mir aus kannst du dir einen Tag in der Woche einen Break geben, wenn du das möchtest. Aber versuch wirklich klein zu starten und das so oft wie möglich in deine Woche einzuplanen. Wenn ich sage so einfach, mach es dir so einfach wie möglich, kommen natürlich noch einige weitere Dinge dazu. Wenn ich sage Starte so klein wie möglich, kommt da natürlich noch was weiteres dazu. Und zwar ist das, dass du dir am Anfang Zeiten gibst, wo du es machst, also oder Tage gibst, wo du es machst und unter Umständen eben auch breaks dazwischen gibst, aber ziehst dann auch so durch. Also z.B. montag, Dienstag und Freitag, auch Sonntag oder vielleicht auch Samstag gehst du joggen und die anderen Tage machst du es nicht. Da gönnst du dir Ruhetage und das hältst du dann auch so ein. Tipp Nr. Zwei, ich habe es vorher schon ein bisschen vorweggenommen in meinem letzten Satz Mach es dir so einfach wie nur möglich. Ich finde, das ist ein solch wichtiger Punkt, wenn es zu neuen Gewohnheiten kommt. Wenn wir, ich nehme jetzt auch noch mal das Beispiel mit dem Joggen, wenn wir sagen, okay, ab morgen gehe ich jeden Tag joggen und wir okay, ich mache das am Morgen, bevor ich zur Arbeit gehe. Ich stelle mir meinen Wecker 30 Minuten früher als sonst. Dann haben wir schon mal den ersten Schockmoment für unseren Körper. Das ist nämlich, dass wir den Wecker dreissig Minuten vorher gestellt haben. Das findet unser Körper schon mal überhaupt nicht cool. Und dann stellen wir den Wecker auch noch dreiig Minuten früher, etwas zu tun, worauf wir eigentlich besonders in diesem einen Moment, wo wir einfach den Snooze Button drücken könnten, sowas von überhaupt keine Lust drauf haben. Und dann vielleicht sind wir noch super motiviert. Am ersten Tag kommen wir so im Zombie Modus aus unserem Bett raus und dann müssen wir in unserem Schrank mal die Jogging Sachen finden. Wir sind super müde, wir haben unsere Joggingsachen vielleicht, also unseren Jogginganzug, Jogginghose und Shirt und was auch immer, Sport BHs, haben wir vielleicht das letzte Mal vor einem halben Jahr genutzt. Das heißt, wir müssen richtig lange in unserem Schrank suchen. Das findet unser Körper auch nicht lustig oder unser Gehirn findet es auch nicht lustig. Und das ist dann schon der dritte Punkt, wo unser Gehirn zu uns wirklich wollen wir das wirklich tun? Und wenn wir es tun wollen, müssen wir es heute tun. Könnten wir es nicht auf morgen verschieben? Und da knicken dann die meisten Leute ein und ach komm, weißt du was, ich habe es ja gestern auch nicht getan. Ich starte einfach morgen. Wir gehen zurück ins Bett und schlafen nochmals eine Runde. Ich glaube, wenn es zu neuen Gewohnheiten kommt, ist es so wichtig, dass wir uns alle Widerstände und alle Möglichkeiten für unser Gehirn, Ausreden zu finden, aus dem Weg räumen. Logischerweise können wir nicht für alles planen, aber wir können die Dinge, die wir definitiv als Widerstand sehen, schon bevor wir die Gewohnheit ausführen, aus dem Weg räumen. Was meine ich damit jetzt gerade? Beispiel Joggen nochmals. Das klingt jetzt vielleicht super lustig, aber als ich damit begonnen habe, wirklich jeden Tag joggen zu gehen, habe ich meiner Sportkleidung geschlafen. Das heißt, ich habe mir schon am Abend vorher die Kleidung rausgesucht für meine Joggingrunde und habe mir die angezogen und habe damit geschlafen. So hatte ich schon mal einen Widerstand am Morgen weniger, weil ich eigentlich nur aus meinem Bett hüpfen konnte, meine Schuhe anziehen musste und raus aus dem Haus gehen musste. Unser Gehirn ist dazu gemacht oder möchte uns in unserer Komfortzone halten. Also versuch deinem Gehirn möglichst wenig Zeit und möglichst wenig Raum zu geben, Ausreden zu finden. Also du könntest dir z.B. deine Joggingklamotten gleich ready machen am Abend und sie am Morgen z.B. direkt vor dein Bett legen. Oder eben du kannst es so weird machen, wie ich das gemacht habe und direkt damit schlafen. Dann könntest du z.B. auch ein Glas Wasser vor die Tür stellen, dass du das zu dir nehmen kannst, bevor du joggen gehst. Oder es gibt so viele Dinge, die dir diese gesamte Sache einfach machen. Z.B. könntest du dir am Abend vorher oder ein paar Tage vorher eine richtig coole Playlist zusammenstellen, auf die du dich richtig freust, mit super motivierender Musik. Oder ich höre mir jeweils motivierende Reden an. Da könntest du dir eine Playlist zusammenstellen, dann freust du dich darauf. Also mach dir die Gewohnheit so einfach wie nur möglich und so schön wie nur möglich. Vielleicht kannst du dir auch überlegen, mit was du dich nach dem Joggen belohnen möchtest. Mit einer warmen Dusche oder einer Gesichtsmaske oder einem deiner Lieblingstees, was auch immer. Aber versuch dir am Abend vorher oder ein paar Tage vorher schon zu überlegen, wie kann ich mir diese Gewohnheit so einfach wie nur möglich machen und wie kann ich sie mir so schön wie nur möglich machen? Du kannst hier z.B. auch okay, ich gehe jetzt eine Woche jeden Tag joggen und wenn ich das durchziehe, dann kaufe ich mir neue Joggingschuhe, weil mir das diese Gewohnheit einfach schöner macht. Das ist vielleicht nicht ein Tipp, den du bei jeder Gewohnheit implementieren musst, weil wir sonst unter Umständen sau viel Geld ausgeben. Aber es kann auch eine Möglichkeit sein, dich dafür zu motivieren. Oder du kannst dir auch sagen, ich habe jetzt vorhin das Beispiel gebracht, dass ich eben am Morgen vor der Arbeit joggen gehe, weil ich einfach für mein Leben weiß, dass mein Tag so viel besser startet und übrigens auch so viel besser endet, wenn ich am Morgen Sport gemacht habe. Aber wenn du weißt, dass du ein riesiger Morgenmuffel bist, dann ist das bereits der größte Widerstand, den du aus dem Weg räumen kannst. Also könntest du dir z.B. auch überlegen, dass du okay, ja, ich will zwar joggen gehen und ja, ich weiß, alle Influencer und alle Sportbegeisterten gehen am Morgen joggen, aber ich bin Morgenmuffel, ich kenne mich, das wird schwierig für mich. Also plane ich mir das Joggen eben vielleicht für nach der Arbeit ein. You do you. Ich glaube, häufig ist das so ein blödes Konzept, dass wir das Gefühl haben, wir müssen immer alles so machen, wie es andere machen, weil so funktioniert es ja. Nein, versuche, wenn du eine neue Gewohnheit in dein Leben einflechten möchtest, dir ganz genau zu überlegen, okay, wo habe ich einen Widerstand, wenn ich mir meinen Tag durchdenke mit dieser Gewohnheit? Wo kommen die Momente, wo mein Gehirn darauf habe ich keine Lust? Und dann räum diesen Widerstand aus dem Weg. Glaube mir, es macht es so viel einfacher, diese Gewohnheit dann tatsächlich auch durchzuziehen. Und das bringt mich zu meinem dritten Tipp. Und ehrlich zu sein, finde ich das der wertvollste Tipp, den ich jemals gelernt habe, wenn es zu Gewohnheiten kommt. Das ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen. Mist darf man hier nicht sagen, weil es ist absolut Gold wert, dieser Tipp. Ich habe diesen Tipp aus dem Buch Atomic Habits. Ich glaube auf Deutsch heißt das Buch die 1 % Methode wenn es mir recht ist und das Buch ist von James Clear. Wenn du mehr über Gewohnheiten lernen möchtest, wie du dir schlechte Gewohnheiten abtrainieren kannst und gute Gewohnheiten antrainieren kannst, ich empfehle dir von ganzem Herzen, dieses Buch zu lesen. Ich lese mega viel. Jeder von euch oder jeder, der hier zuhört, der uns auch auf Instagram folgt, weiß, dass ich eine absolute Leseratte bin. Und ich sage dir ganz Atomic habits ist eines der besten Bücher. Wenn ich die fünf besten Bücher aufzählen müsste, die ich in den letzten 10 Jahren gelesen habe, dann wäre Atomic habits oder eben die Methode eines davon. Also ich kann dir wirklich wärmstens empfehlen, dieses Buch zu lesen. Aber zurück zu meinem Tipp oder zu dem Tipp von James Clear, den ich in mein Leben integriert habe. Verknüpfe die neue Gewohnheit mit einer bestehenden Routine. Das wird Habit Stacking genannt. Also wir schichten Gewohnheiten aufeinander. Studien zeigen, dass es uns so viel einfacher fällt, eine neue Gewohnheit nachhaltig in unser Leben zu implementieren, wenn wir diese Gewohnheit nehmen und eigentlich wie so ein Sandwich in zwei bestehende Gewohnheiten reinquetschen sozusagen. Also als wenn wir jetzt sagen hey, mir ist meine mentale Gesundheit unglaublich wichtig und eine neue Gewohnheit, die ich in mein Leben einflechten möchte, 5 Minuten am Tag. Denkt dran, nicht direkt 40 Minuten machen. 5 Minuten am Tag zu meditieren, anstatt zu ich glaube, ich meditiere dann mal heute Nachmittag 15 Uhr stelle ich mir einen Wecker und dann meditiere ich mal meine 5 Minuten. Anstatt das zu machen, schau dir eine bestehende Gewohnheit an und quetsche dieses Meditieren, diese neue Gewohnheit zwischen zwei bestehende. Als wenn du am Morgen in der Regel deine bestehende Routine ist, aufzustehen, noch im Halbschlaf zur Toilette zu gehen, dann deine Zähne zu putzen und dir dann ein Glas warmes Wasser zu holen und das Glas warme Wasser zu trinken. Dann könntest du okay, das ist schon eine bestehende Gewohnheit. Ich denke nicht drüber nach, das mache ich jeden Tag. Also das ist übrigens eine bestehende Gewohnheit. Das sind die Dinge, über die du nicht nachdenkst und nicht aktiv entscheidest, sondern es fällt deinem Körper schon fast einfacher, diese Gewohnheit zu tun, als sie nicht zu tun. Das ist da, wo wir mit neuen Gewohnheiten hinkommen wollen. Wir wollen dahin kommen, wo es eben so einfach ist, wie Zähne zu putzen. Also wenn du diese Gewohnheit so hast, dann sagst okay, anstatt dass ich jetzt eben irgendwann in meinem Tag meditiere, stehe ich auf, ich gehe zur Toilette, ich putze meine Zähne und dann setze ich mich hin, ich meditiere 5 Minuten und dann hole ich das Glas mit warmem Wasser und trinke es. Studien zeigen, dass das so viel einfacher ist, als wenn wir diese neue Routine irgendwo in unseren Tag reinpacken. Ich hoffe, dass dir diese drei Tipps weitergeholfen haben und ich hoffe, dass du einige dieser Tipps unter Umständen ab heute in dein Leben implementierst. Ich glaube, es ist so wichtig, wenn es zu neuen Gewohnheiten kommt, dass wir klein starten. Dass wir eben vielleicht auch nicht immer mit 50 neuen Routinen loslegen, sondern vielleicht einfach mal mit einer, ein oder zwei neue Routinen. Das führt dann dazu, dass die beständig bleiben. Dann nehmen wir ein oder zwei neue Routinen dazu. Also wir sollten einfach und klein starten. Nicht mit 40 Minuten joggen, sondern vielleicht eben nur mit fünf. Stolz sein auf uns selber, Versprechen einhalten, Dopamin ausschütten und dann steigern und besser werden. Ich glaube, es ist so wichtig, dass wir Gewohnheiten miteinander verknüpfen, unserem Gehirn zu Okay, immer wenn ich das mache, dann mache ich nachher das, ohne darüber nachzudenken. Das macht uns das Leben so, so viel einfacher. Und wir sollten uns neue Gewohnheiten, die wir in unserem Leben haben möchten, so einfach wie nur möglich machen. Möglichst alle Widerstände, die wir schon vorab sehen, aus dem Weg räumen. Ich wünsche dir damit einen wunderschönen Start in die neue Woche und ich hoffe, dass ich dich für die nächste Episode wieder hier begrüßen darf.